Dienstag, 20. Februar 2018

Schwäbische Übersetzung für den Frauenarzt Dr. H.P Schächtle aus "Der ganz normale Wahnsinn- Mann im Kilt"

Dies ist die Übersetzung der Textstellen Eures Lieblings-Charakters Dr. H.P. Schächtle, aus meinem neuen Roman "Der ganz normale Wahnsinn - Mann im Kilt"

Viel Spaß dabei, wünscht Euch Eure Pia

Grasdaggl - Blödmann / Idiot

Bähmulla - Heulsuse / jemand der ständig ohne Grund weint.

- »Ha schlag me s‘Blechle. Wenn des ned mei Frau Schulzinger isch«,
"Ha ich werde verrückt , wenn das nicht meine Frau Schulzinger ist"

-»H.P. Schächtle, wenn i mi vorstella därf. Sie send dr neie Mo von dr Frau Schulzinger? Ha des isch doch a luschdiger Zufall. I kenn ihr Frau ja intim. Haha, Späßle. Des isch an Insiderwitz, weil i doch dr Frauaarzd von irer Frau ben«,
"H. P Schächtle, wenn ich mich vorstellen darf. Sie sind der neue Mann von der Frau Schulzinger? Das ist aber ein lustiger Zufall. Ich kenne ihr frau ja intim. Das ist ein Insider Witz, weil ich doch der Frauenarzt ihrer Frau bin!"

-»I hoff des sterd sie ned, wenn oiner wie i, also an Nichtschotte an Kild traga dud?«,
"Ich hoffe es stört sie nicht, wenn einer wie ich, also ein Nichtschotte einen Kilt trägt?"

-»Isch es fir Ihrn Mo in Ordnung, Frau äh Munro? I vrschtand en doch ned!«
"Ist es für ihren Mann in Ordnung, frau Munro? Ich verstehe ihn doch nicht!"

-»Hab i eana scho verzähld, dass i frisch gschieda ben, Frau Munro?«,
 "Habe ich ihne erzählt , dass ich frisch gescheiden bin, Frau Munro?"

-»Verlassa had me mei Frau wega so am jonga Soicher. Drbei ben i doch quasi a Sechser em Loddo fir a Frau. I als Frauaarzd wois schließlich, wo i na langa muss beim Sex ond ...«,
"Verlassen hat mich meine Frauwegen einem jungen Kerl. Dabei bin ich quasi ein sechser im Lotto für eine Frau. Ich als Frauenarzt weiß schließlich wo ich beim Sex hinfassen muss..."

-»I han Ihne glei gsagt, dass des a Schnabbsidee isch. Ma ko doch ned en so a saudäurs Audo neihogga wella. Liabs Herrgöttle!«,
"Ich habe gleich gesagt das es eine Schnapsidee ist. Man kann doch nicht in so ein teueres Auto hineinsitzen wollen. Lieber Herrgott..."

-»Kriagat ihr koin nassa Bobo. S‘ isch doch ällas nass!«,
 "Bekommt ihr keinen nassen Hintern. Es ist doch alles nass!"

-»Ha so ebbes. Der had die doddale Panik griagt. So ebbes isch mr no nie bassiert. Ausgflibbt isch der grasdaggelige Spagetthi! Abr koi Sorg. Des gibt hald a blaus Aug,
s‘isch ned schlemm. Ben jo ned aus Zuggr!«
"Ha so etwas. Der hat die totale Panik bekommen der blöde Spaghetthi. Aber keine Sorge. Das gibt halt ein blaues Auge. Es ist nicht schlimm. Ich bin ja nicht aus Zucker!"

-»Ha so äbbes. I glaub des isch hee«,
"Ha so etwas. Ich glaube das ist defekt!"

-»Hasch du gsäh, wie der des gmacht hat? Ha so ebbäs«,
"Hast du gesehen, wie der das gemacht hat? Ha so etwas"

- »Des isch doch a Overschämdheid. Ha so an Grasdaggl. Dem wärd i was huschda!«,
"Das ist doch eine Unverschämtheit. Ha so ein Blödmann. Dem werde ich was husten!"

-»I glaub dem ko mr neme helfa, liebschdes Ingrid-Spatzele!«,
 "Ich glaube dem kann man nicht mehr helfen, liebes Ingrid-Spatzele. "

-»Mischdr Munro, äh Frau Louise. Momendle. Kenndet sie a mol warda, bidde. Liabs Herrgöddle sen Sie schnell. Hallolle!«,
"Mister Munro, äh Frau Louise. Moment . Können sie bitte einmal warten. Lieber Herrgott sind sie schnell. Hallo!"

-»Ha noi. Sowas scheees. Na dann wära mr des Kendle mol schaugla!«
"Ach nein. Sowas schönes. Na dann werden wir das Kind mal schauckeln! - Redensart für: Wir werden die Situation hinbekommen!"
  

Sonntag, 18. Februar 2018

Outlander - Liebe - Fans und Schottland

Hätte mir jemand gesagt, wo mich meine Liebe zu Outlander, Schottland und Diana Gabaldons Bücher hinführt und was daraus alles in meinem Leben entstehen würde, nun ich hätte den Jenigen für verrückt erklärt!
Das ich hoffnungslos mit dem Schottland-Virus befallen bin und mir nicht die kleinste Mühe gebe diesen wider loszuwerden, sondern diesen Schottland-Virus fleißig füttere, dürfte mittlerweile bekannt sein.
Das ich mich sehr gerne unter Outlander-Lassies und Outlander-Laddies mische, die ebenso verrückt sind wie ich, ist vielleicht auch schon aufgefallen.
Ich war eine unter den ersten Mitgliedern der Facebook Fan Gruppen von Outlander Deutschland und Outlander Germany.
Genau wie meine anderen Lassies & Laddies fieberte ich der Verfilmung von Diana Gabaldons Büchern entgegen, nahm jeden neuen Schauspieler unter die Lupe.
Der Hype um Outlander beflügelte mich zu meinem aller ersten Liebesroman. 
Humorvoll und schottisch, sollte er werden.
Ich hatte nicht geahnt das meine Liebeserklärung an meine Outlander Lassies & Outlander Laddies und auch an Diana Gabaldon so gut ankommen würde.
Tausche Ehegatte gegen Mann im Kilt , kam im August 2015 heraus und obwohl dieser Roman als Einzelstück geplant war, kam alles ganz anders.

Als Indie-Autorin ohne Verlag, freut man sich über jegliches Feedback seiner Leser, ohne Frage.
Man fiebert diesem sogar regelrecht entgegen.

Wenn man allerdings irgendwann einen "Warnungs-Stempel" benötigt, weil einen E-Mails von Leserinnen und Lesern erreichen die:
- Schwarzfahren - weil Haltestelle vor lauter lesen verpasst, in Bahn und Bus.
- Kochen vergessen.
- Zu spät zur Arbeit gekommen.
- Nicht geschlafen.
Das ist nur ein bisschen etwas davon. Am tollsten fand ich ja die E-Mails mit:
"Sie Frau Guttenson sind Schuld daran, wenn mir meine Frau davon läuft. Wo kriege ich jetzt so einen scheiß Rock her?" 
Oder:
"...ist es unserer Ehe nicht zuträglich, wenn meine Frau ihren Haushalt nicht mehr bewältigen kann, weil sie mit dem, Lesen Ihrer Schmonzette beschäftigt ist ..."
Es kamen so viele Anfragen für eine Fortsetzung, per Brief und E-Mails oder Messenger.

Ausschlaggebend war jedoch eine Lesung auf dem Outlander -Fanmily-Treffen auf Schloss Buchenau. Ein toller Bericht unter anderem mit Moorleichen und ...

Ich meine wie - um alles in der Welt - soll Frau hart bleiben, wenn so viele Lassies & Laddies auf einen einwirken? 
Man fühlt sich ja auch geschmeichelt.

So kam es wie es kommen musste im April 2016 kam der zweite Mann im Kilt
- Vom Umtausch ausgeschlossen - Mann im Kilt,  raus.

Ich gebe es unumwunden zu, ich hab mich ja selbst in Louise & Alasdair verliebt und es viel schwer loszulassen!

So kam es auf dem nächsten Outlander - Fanmily-Treffen , wie es kommen musste ...

Zum Finalen und wirklich Letzten dritten Band, der Mann im Kilt Reihe
- Der ganz normale Wahnsinn - Mann im Kilt 

Das ganz besondere an diesem E-Book/Buch ist, dass ich sehr viele Ideen meiner Leserinnen & Leser eingebaut habe und auch die heimliche Lieblingsfigur Dr. H. P Schächtle - Louises Frauenarzt aus dem Schwabenland, Schottland auf den Kopf stellt.

Ich möchte mich auf alle Fälle ganz herzlich bedanken und wünsche viele Lachtränen beim lesen! 
Im Anschluss findet Ihr hier eine Leseprobe. 

Eure Pia   
Leseprobe:

Die Gruppe war von Alter und Aussehen bunt gemischt. Unübersehbar trugen alle das gleiche T-Shirt: es war signalrot und auf dem Brustkorb prangte eine große Libelle mit dem Schriftzug ,Outlander Deutschland‘.
»Na, verlieren werden wir euch auf alle Fälle nicht!«, murmelte Louise lächelnd und hakte den ersten Namen auf ihrer Liste, Ingrid, ab. Amüsiert beobachtete sie die Frauen, welche rotwangig und einige ziemlich eingeschüchtert oder hinter vorgehaltener Hand tuschelnd das Gepäck bei ihrem hochgewachsenen Schotten abgaben, um im Anschluss zu ihr zu kommen, wo sie dann kichernd warteten. Gut, Louise musste unumwunden zugeben, dass Alasdair tatsächlich über mindestens so sexy Knie verfügte wie Jamie, der Hauptstar der Serie. Außerdem war ein Schotte im Kilt eben eine Augenweide. »Haben wir alle, Lou?«, unterbrach Alasdair ihre Überlegungen. Verneinend schüttelte sie den Kopf, wobei sie sich bereits suchend umsah. Ihr Blick blieb an einem durchtrainierten, südländisch wirkenden Mann in typischen Outdoorhosen hängen, der zu allem Überfluss eine übergroße Sonnenbrille trug, die ihm nicht wirklich gut zu Gesicht stand. Scheinbar hatte der Mann ein Augenproblem, am schummrigen Licht des Flughafengebäudes konnte es wahrlich nicht liegen. Einen schwer aussehenden Trekkingrucksack geschultert, der größer wirkte als sein Träger, kam er auf sie zugeschlendert, als befände er sich auf einem Catwalk. Ach du elende ... bitte nicht dieser Möchtegern-Macho-Verschnitt!, stöhnte Lou gedanklich. Doch ihr Flehen fand kein Gehör. Ohne Alasdair zu beachten, welcher breitbeinig, mit vor der Brust verschränkten Armen neben ihr Stellung bezogen hatte und  mit finsterem Blick auf den Mann hinabsah, kam dieser direkt auf sie zu.
»Signora Munro, nehme ik ann?«, fragte er, wobei er die Brille auf die Nasenspitze schob, um ihr darüber hinweg in die Augen zu sehen. Sie war so verblüfft, dass es ihr nicht gelang, dem Fremden ihre Hand zu entziehen, die er ungefragt in die seine nahm, um diese mit einem feuchten Kuss zu versehen. Am liebsten hätte sie ihre Hand an der Jeans abgewischt. »Aye. Und Sie sind?«, mischte sich Alasdair ein, wobei seine Stimme dabei eine Nuance lauter wurde.
»Mi dispiace. Andrea. Andrea Callegari. Isch habe misch zu ihrer Toure angemeldet«, antwortete der augenscheinlich aus Italien stammende Mann ihrem Schotten ungerührt, wobei er sie nicht aus den Augen ließ, gar die Unverfrorenheit besaß, ihr dabei zuzuzwinkern. Die Aussicht, dass die diesjährige Tour ein Desaster werden könnte, war soeben um ganze 100% gestiegen. Zum Glück widmete sich Mr. Latinlover sogleich seiner Vorstellungsrunde bei den Outlander-Lassies, was Lou insgeheim aufatmen ließ.
»Zwei Männer. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob der Kerl wirklich als Mann durchgeht. Wenigstens hat er genügend Lassies, bei denen er sein Glück versuchen kann«, brummte es neben ihr unleidlich.
»Du sagst es«, murmelte Lou wenig begeistert und dachte bei sich, dass es nun wirklich nicht mehr schlimmer kommen konnte.
»Denkst du, der einzelne Mann kommt noch?«, hob Louise seufzend an.
»Wenn er schlau ist, hat er das einzig Richtige getan. Er ist gar nicht erst angereist!«, erklärte Alasdair trocken. Den Blick in die Ferne gerichtet, verbesserte er sich jedoch  und wies mit dem Kinn in die entgegengesetzte Richtung.
»Was zum  ... aye, wohl nicht der Hellste. Da kommt er.«
In ihren Ohren gellte ein fürchterlich klingendes Englisch, wobei ihr die Stimme seltsam vertraut vorkam. Eine dunkle Vorahnung überkam Lou, die dafür sorgte, dass ihr die Gesichtszüge entgleisten. Der stoßweise kommende Atem eines zu schnell gerannten Mannes erklang hinter ihrem Rücken. Das war doch nicht möglich? Bitte lieber Gott. Nicht auch noch der! betete sie stumm. Wie war sie nur schon wieder in eine solche Lage gekommen? Wo war das Loch, in das sie verschwinden konnte? Musste sie sich wirklich umdrehen? Einen Moment spielte sie mit dem Gedanken, einfach das Klemmbrett auf den Boden zu werfen und so schnell davon zu rennen wie sie konnte. Vielleicht war es möglich, wenn sie das Klemmbrett als Schlagwaffe benutzte, diesen Gast dann einfach hier zu vergessen? Leider traf ihr Blick jedoch den ihres Schotten, welcher sie bereits ziemlich argwöhnisch zu betrachten schien. Nein, Alasdair konnte man nichts vormachen, zumindest sie schaffte dies bei ihm auf keinen Fall. Lou zwang sich zu einem freundlichen Lächeln, während sie dem Grauen entgegensah. Ihr fehlender Gast war kein anderer als ausgerechnet: H.P. Schächtle, seines Zeichens Gynäkologe, und zwar nicht irgendein Gynäkologe, sondern ihr eigener aus dem Schwabenland.
»Ha schlag me s‘Blechle. Wenn des ned mei Frau Schulzinger isch«, plärrte H.P. Schächtle voller Begeisterung lautstark, so dass Lou das Gefühl hatte, jeder Tourist des Flughafens würde nun ihren Namen kennen.
»Munro. Dr. Schächtle. Ich heiße jetzt Munro«, verbesserte sie ihn, um im Anschluss mit den Zähnen zu knirschen. Ohne dass sie es hätte verhindern können, wandte sich H.P. Schächtle, die Hand zur Begrüßung ausgestreckt, an ihren mehr als skeptisch dreinblickenden Ehegatten.
»H.P. Schächtle, wenn i mi vorstella därf. Sie send dr neie Mo von dr Frau Schulzinger? Ha des isch doch a luschdiger Zufall. I kenn ihr Frau ja intim. Haha, Späßle. Des isch an Insiderwitz, weil i doch dr Frauaarzd von irer Frau ben«, feixte Dr. Schächtle in breitestem Schwäbisch. Im Anschluss drehte er sich einmal um die eigene Achse, so dass der Pseudo-Kilt, der viel zu weit um seine strammen Waden flatterte, um ein Haar mehr preisgab, als ihnen allen lieb sein konnte.
»I hoff des sterd sie ned, wenn oiner wie i, also an Nichtschotte an Kild traga dud?«, gab er dabei fröhlich grinsend von sich. Alasdair schüttelte die ihm dargebotene Hand mit festem Griff, so dass der arme Doktor einen Moment zusammenzuckte. Ihren warnenden Blick ignorierend setzte er zu einer Antwort an. Himmel. Er würde den Doktor doch nicht beleidigen? Indirekt tat ihr verflixter Kerl dann tatsächlich, was sie erhofft hatte, wenn auch auf gänzlich andere Art und Weise. In breitestem Scots, so dass selbst sie Probleme mit dem Verstehen hatte, erklärte er, dass es ihm in der Tat nichts ausmachen würde, da es sich ja nicht um einen Kilt, sondern eher um einen Rock handeln würde, da Dr. Schächtle besagtes Kleidungsstück viel zu lang trüge. Alasdair musste es schließlich wissen, immerhin war er quasi in einen Kilt hineingeboren worden. Denn was viele Männer nicht wussten: Ein Kilt wurde immer eine Handbreit über dem Knie getragen. Außerdem war der Gürtel nur zur Zierde. Ein auf Maß geschneiderter Kilt hielt von alleine, und zwar auf dem Hüftknochen. Ganz zu schweigen davon, dass Lou erhebliche Zweifel am Tragekomfort von Polyesterstoff hegte. Das auffordernde Zwinkern ihres Schotten ignorierte sie eisern. Sie würde garantiert nicht die Übersetzerin mimen, das konnte er getrost vergessen!
»Isch es fir Ihrn Mo in Ordnung, Frau äh Munro? I vrschtand en doch ned!«, machte sich der Doktor händeringend bemerkbar. Es fiel schwer ernst zu bleiben, vor allem wenn man dabei gezwungen wurde, einem breit grinsendem Schotten ins Gesicht zu blicken. 





 
               

Montag, 4. Dezember 2017

Was "MUSS" ein Schottland - / Outlander-FAN zu Weihnachten unbedingt haben?

Wieder haben wir Dezember und DIR will nichts einfallen um Frau oder Mann mit hang zu Schottland & Outlander, glücklich zu machen? 

Hier kommen meine diesjährigen Tipps:

1. "Die Welt von "Outlander": Das große Begleitbuch zur Serie" - Diana Gabaldon
      Hier gehts zum Link auf Amazon  29,99€ oder unterstützt euren Buchhändler um die Ecke !
     
links ; das Outlander Kochbuch- rechts; das Begleitbuch
2. "Outlander - Das offizielle Kochbuch zur Serie"
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PS: Tut GUTES, wenn Ihr auf Amazon bestellt und unterstützt  mit Eurem Einkauf einen guten Zweck. ZB:Kronenprinzenviertel e.V Krefeld unterstützen via  smile.amazon

3. Schmuck von Hamilton & Young , die sich von Schottlands Tradition inspirieren lassen und so    manchen schönen Outlander-Schmuck designen. hamiltonandyoung Homepage




4. Outlander Tasse und andere Fan Artikel bei Historic Scotland:  Historic-scotland Homepage

 5. Ticket für "The Gathering 2018"  Triff Deine Outlander-Stars in Köln. 
      The Gathering Homepage Ticktes ab : 89.-€ 


 6. Lesefutter
  
Gabriele Ketterl - Edinburgh on the Rocks 
Hier bestellen   16,00€ 

 Emily Bold - Ein Kuss in den Highlands
Tanja Neise - Kiss and Cook in Schottland 
Hier bestellen   9,99€


Hans Maria Mole - Eine außergewöhnliche Reise durch Schottland - Das Phantom der Ruinen
Hier bestellen  12,95€   oder vom Autor signiert über die Homepage des schottenradios

Oder doch meine eigene Liebeserklärung an die Outlander-Fan's & Diana Gabaldon?      

Pia Guttenson - Tausche Ehegatten gegen Mann im Kilt 
Hier bestellen   8,99€   oder mit Wunsch-Signatur unter  www.pia-guttenson.de bestellen !
7. Tartan Look by Oatcake 

Ob Zeichnungen von Jamie & Claire , oder Tartan Hunde :-) Hier findet jeder etwas !


8. Handtaschen & Taschen von Düsselglück 

Handtaschen mit Liebe in Handarbeit gefertigt, eine schöner als die Andere. 


9. Great British Food by Michelles Speciallities 

Walkers Chips, Cider oder Cadbury Schokolade ... hier findet Ihr alles was das Herz höher schlagen lässt .  Hier gehts ins Schlemmer-Land  greatbritishfood


10. Musik die das Herz berührt 
jeweils 5,00€ zzgl. Porto 

Bestellbar beim Schottenradio 

Und wer eine ganz besondere Freude machen will, der Bucht für sich und die /den Liebeste/Liebsten ein Wochenende  in Edinburgh. Mit einer Outlander-Tour bei Mercattours! 
Hier auf dem Blog findet Ihr mehrere Vorschläge für Edinburgh. 

Ich hoffe Ihr werde hier fündig, wenn nicht findet Ihr bei  Serienfuchs   weitere zauberhafte Geschenkideen, tolle Tipps sowie News & Know How rund um die Serie Outlander. 

Eure Pia       
 

Samstag, 4. November 2017

Outlander -Tour zu Fuß durch Edinburgh mit Mercant Tours

Durch puren Zufall bin ich via Internet bei Get Your Guide   auf die Outlander-Tour (Kostet umgerechnet 16,03€) durch Edinburghs Old Town gestoßen. Ich dachte ja immer, ich kenne bereits alle Drehort der Serie in Edinburgh. Tja, was soll ich sagen, unser weiblicher Tour-Guide Fred wusste noch viel mehr.
Geschickt hat sie die Geschichte der Stadt mit Diana Gabaldons Romanen und deren Verfilmung als  Serie verknüpft. Wobei Sie beides von einander trennte und mit Fotos der Serie, sowie Textstellen aus den Büchern gekonnt unterstrich.
Dabei kam Geschichtliches nicht zu kurz, wurde aber auch nie zu viel.
Begonnen hat die Tour wie alle Mercant Touren am Marcet Cross, dem Marktplatz, welcher auch heute noch bei wichtigen Nachrichten der Regierung genutzt wird und zwar exakt 3 Tage später als in London.
Nicht weil die Schotten langsamer sind, sondern weil man zur damaligen Zeit genau 3 Tage von London bis Edinburgh zu Pferd brauchte und wie Fred so schön sagte: "Wir Schotten lieben Traditionen!"
Zu Jamies Zeit hätte man hier die Neuigkeiten erfahren und Claire wäre ebenfalls zum Marcet Cross gekommen um einen Führer zu bekommen, der sie zur richtigen Stelle gebracht hätte. Stadtkarten und der Gleichen gab es ja noch nicht. 
Über den Parliament Square an der St. Giles Church vorbei, wurden wir auf die georgiranische Fassade des Parlaments aufmerksam gemacht, dass man nämlich Besichtigen kann (tgl. 10.00-16.00 Uhr), die Fassade versteckt wundervolle Bleiglas Fenster und einen wirklich sehenswerten Saal. Biegt man von der Royal Mile, auf  die kann man rechterhand die Bleiglas Fenster sehen und zwar da wo man bemerkt das man sich auf einer Brücke befindet. Etwas das ich wahnsinnig spannend finde. Es ist einem ja nicht richtig Bewusst das Edinburgh aus unzähligen Brücken besteht, die man meistens nicht bemerkt und die ewig lang sind. Direkt in den Parkplätzen des Parlament Square befindet sich Übrigens ein Grab mit einer winzigen Gedenkplatte, nämlich das vom Prediger John Knox der zu Lebzeiten in der St.Giles Cathedral gepredigt hatte.   
Wir sind direkt am Parlament Square hinter dem Marcet Cross die Treppen hinunter und die Old Fishmarket Close zurück, um wieder zu unserem Ausgangspunkt zu gelangen, dem Parlament Square. Dort haben wir uns die Fassade ungefähr auf Höhe der WS Society angesehen, die ganz kurz in der Serie eingeblendet war, als Roger und Brianna die Schiffsdokumente gesichtet haben. Von dort aus ging es zum Heart Of Midlothian Mosaic, es kennzeichnet den Standort des alten Tolbooth Gefängnisses, dessen Umrisse man ebenfalls sehen kann (die Eckpunkte sind mit goldenen Steinen  im boden eingelassen). Noch heute Spucken die Schotten auf das Herz, was ebenfalls eine alte Tradition ist und auf die Zeit zurück geht in der so viele Unschuldige in Tolbooth inhaftiert waren.

Weiter die Royal Mile hinab traten wir in die Advocates Close, die auch für ihren schönen Blick hinab in die New Town bekannt ist.

Dort machte Fred uns auf die Auster-Muscheln-Schalen über den Türstürzen aufmerksam. Austern waren damals ein arme Leute essen in Edinburgh und die Schalen wurden sehr oft in den Mauern verwendet. Warum das so war? Nun, es war ein mächtiger Schutz gegen Hexenzauber & Magie. Hexen konnten, so der damalige Glaube, nicht über Wasser gehen/schwimmen. De facto konnten diese so das Haus nicht betreten. Weiter ging es zur Anchore Close, in der es zu Jamies Zeiten tatsächlich einen Printer gab, die Close hatte ihren Namen aber von der Taverne die damals ebenfalls in dieser Close war. Die nächste Close (ich bin mir nicht wirklich sicher ob es auch diese war. ) war eine riesen Überraschung in der New Assemibly Close, wurden nämlich die kompletten Markt Szenen gedreht. Wenn es , so hoffe ich, die richtige Close ist , sie liegt jedenfalls wenn ihr die Royal Mile Richtung Castle geht auf der Linkenseite, ziemlich unscheinbar, zwischen Starbucks & Subway. Es ist eine Sackgasse, die direkt auf einen altes Bankgebäude zu führt. Rechterhand habt ihr noch Teile des Floodenwall und linkerhand ist in einem der Fenster ein Kran zu sehen. Wenn das nicht der Fall ist, geht die Closes auf der Seite ab, bis ihr eine mit diesen Merkmalen findet. Gebt mir gerne Bescheid.
Closes tragen den Namen da man diese abschließen konnte. Wynds hingegen konnte man nicht abschließen die hatten oft Nachtwächter.  
Auf der rechten Seite, wir bewegen uns jetzt Richtung Holyroad House, ist direkt vor dem John Knox House einer der Wellhead (Brunnen) zu bewundern, der auf beiden Seiten seltsame Dellen im Stein hat, diese sind durch Hexerei entstanden. An diesem Wellhead holten die Armen ihr Wasser, da dieser nahe der Stadtmauer war. Zu dieser Zeit waren alle Linkshänder automatisch Hexen/Hexer, also wollte man sich beim Wasserpumpen nicht erwischen lassen. Da man aber als Linkshänder in der Rechtenhand weniger Kraft zum Wasserpumpen hatte, nutzte man beide Arme und stellte den Eimer, den man dann ja nicht mehr festhalten konnte, auf das am Brunnen abgestützte linke Bein und das müssen ziemlich viele Menschen getan haben. Keine Ahnung ob es der Wahrheit entspricht, so wurde es uns wenigstens erklärt.


Im Buch hält Claire hier um Wasser zu schöpfen. Direkt vor uns steht jetzt eines der ältesten Häuser Edinburghs das John Knox House in dem auch das StorytellingCenter untergebracht ist. John Knox soll niemals in diesem Haus gelebt haben, auch wenn seine Einrichtung in dieses gebracht wurde. Da er in der St. Giles Cathedral gepredigt hat, wird er auch unmittelbar in deren Nähe gelebt haben. Aber das John Knox House sollte den Modernisierungen der Stadt zum Opfer fallen und das haben findige Bürger verhindert, in dem sie das Gerücht streuten John Knox hätte in diesem Haus gelebt.
Wie war das noch gleich: "Wir Schotten lieben unsere Tradition!"
Ein Stück weiter die Royal Mile hinab, sehen wir rechts natürlich einen der ältesten Pubs in Edinburgh The Worlds End, dieser Name rührt da her, das hier wirklich die Welt für Edinburgh endete, den hier stand die Stadtmauer, auf dem Boden erkennen wir die Eckkanten der Stadttor-Türme, im Pub finden sich im Barbereich einige Zeichnungen dazu. Ich persönlich liebe The Worlds End, es gibt tolles Essen mit normalen Preisen und eine riesige Whisky Auswahl. Allerdings sollte man einen Platz vorbuchen, sonst bekommt man vermutlich keinen! 


 Ein ganzes Stück weiter sehen wir auf der linken Seite Tolbooth Tavern mit seinem hübschen Uhrenturm. Wenn ihr davor steht und rechts am Uhrenturm die Wand entlang blickt könnt ihr jede Menge Austern im Mauerwerk sehen.

Auf der rechten Seite kommt die Bakehouse Close, wo der Printshop von Jamie gedreht wurde und einige Strassenszenen. Steht man vor der gewissen Treppe und dreht sich zur Mauer um, seht ihr den Durchgang zu einem Innenhof, in jener Mauer. Dort wurden die Szenen zu einem gewissen Etablissement von Madam Jeanne gedreht. 
Zurück auf der Royal Mile begeben wir uns auf die Linkeseite und wagen einen Blick in die bezaubernden Gärten von Dunbar's Close, bevor wir ein Stück weiter zur Whithorse Close mit ihren tollen Tudor-Häusern gehen. 

Im Buch steigt Claire genau hier aus ihrer Kutsche, so wie alle dies in Jamies Jahrhundert getan hätten. Denn hier waren die Stallungen und die Kutschen untergebracht.

Zitat Buch:"Schließlich rollte die Kutsche in den Hof hinter Boyd's Whithorse, am Ende der Royal Mile..."

Die Führung endete direkt vor dem Holyroad House, das immer einen Besuch wert ist. Wir haben Freds Empfehlung befolgt und waren im Holyroad Glashouse, einem Gewächshaus. Dort findet ihr leckeren Tee, Scones und unbeschreiblich göttliche Pumpkin Cinemone Muffins.
Ich würde diese Führung jeder Zeit wiederholen, so schön und wissenswert war sie.
Eure Pia 
                                  
PS: 
-Die Tour könnt Ihr über Get Your Guide  buchen. Oder direkt bei Mercat Tours, deren Ghost Tours in die Southstreet Vaults kann ich Euch auch nur wärmstens empfehlen! 
-Kosten ca. 16,03€ je nach dem wie der Wechselkurs gerade liegt. 
-Dauer ca. 2 Stunden. Gutes Schuhwerk sei empfohlen - wie eigentlich überall in Schottland, da Kopfsteinpflaster und Unebenheiten gang und gebe sind- man sollte also nicht gerade Fußkrank sein. Was aber nicht heißt, dass man gehetzt wird!