Mittwoch, 17. September 2014

Kurzreise Trip Edinburgh

Dies ist mein Reisebericht den ich für A Wee Taste of Scotland geschrieben hatte. 

Ich dachte mir, ich hole ihn noch mal vor. Vielleicht ist er eine kleine Anregung für Schottland-Lover, die auch nur für ein langes Wochenende Zeit haben.  



Tag 1 – Edinburghs Atmopshäre aufsaugen
Ankunft in EdinburghAuch wenn vom Ankunftstag dank der oft seltsamen anmutenden Flugzeiten und dem Einchecken ins B&B nur noch wenig Zeit bleibt. Am Spätnachmittag machen wir uns noch auf einen kleinen Spaziergang durch die nähere Umgebung unseres B&B. Bed & Breakfasts gibt es etliche in Schottland, die man ganz einfach übers Internet oder vor Ort buchen kann. Hier finden Sie eine Auswahl empfohlener B&Bs:  http://www.visitscotland.com/accommodation/bandbs/
Edinburgh Airport wolkenverhangen8_89354670_n
Unser B&B liegt ziemlich zentral im Stadtkern von Edinburgh. Bestens geeignet für eine erste Erkundungstour per Fuß zur Royal Mile, der Hauptstraße der historischen Altstadt. Wir haben im Vorfeld Altstadttour – „Geister & Gespenster“ gebucht. Diese kann man über GetYourGuide buchen.
Tipp: Es gibt mehrere Guides zur Auswahl! Versuchen Sie, Ella (lockiger Bob mit lila Haaren & lila Umhang) zu bekommen! Sie hat es toll gemacht und der Tour die perfekte Atmosphäre verliehen.
Guide Ella in Aktion bei Edinburgh "Geister & Gespenster"-Tour
Danach bietet sich ein nächtlicher Bummel mit anschließendem Pub Besuch auf der Royal Mile an. Gehen Sie ruhig immer mal wieder in eine der vielen „Closes“, Seitenstraßen die von der High Street abgehen. Es gibt entzückende Hinterhöfe zu entdecken! Bei gutem Wetter lohnt es sich draußen zu sitzen, einen Whisky zu genießen und das bunte nächtliche Treiben in Edinburgh zu beobachten.
Unser Pub –Tipp: The Rabbie Burns mit einer Whisky-Auswahl von 100 Sorten, leckerem Haggis oder Chips, sowie täglicher Live-Music und schottischem Personal. Direkt neben den ältesten Häusern der Royal Mile, wie z.B. dem John Knox House.
Tag 2 – Eine Reise ins wilde Schottland und seine Geschichte
Den zweiten Tag könnte man ohne weiteres ebenfalls in Edinburgh verbringen. Es gibt so viel zu entdecken. Uns hat es jedoch mit Rabbie-Tours auf die „West-Highland Seen und Burgen Tour“ zu einer Tagestour verschlagen.
Mit einem Mini-Mercedes-Bus (16 Personen) fährt man zunächst durch einen wahren Traum aus Lochs & Glens. Die Sicht auf Doune Castle, Kilchurn Castle und die Fahrt durch den Loch Lomond Nationalpark stimmen perfekt auf eine Reise in Schottlands Vergangenheit ein. Ein Besuch von Inveraray Castle lohnt sich nicht nur wegen der beeindruckenden Statue von Robert the Bruce, oder seinem Schwert. Auch einen Abstecher zu Mr. Pia’s direkt am See von Inveraray sollte man sich nicht entgehen lassen. Dort gibt es nämlich (wie manche sagen) die leckersten Fish& Chips, Schottlands wahrscheinlich zweites Nationalgericht, neben dem Haggis. Durch die Arrochar Alpen geht es zur spektakulären Aussicht vom „Rest and be Thankful“ Pass. Unser Guide Tony hat uns während der Fahrt mit allem Wissenswerten über Flora, Fauna und Schottlands Geschichte versorgt ohne je Langeweile aufkommen zu lassen. Dazu gab es im Hintergrund traditionelles und modernes schottisches Liedgut auf die Ohren. Sehr empfehlenswert bei jedem Wetter.
Tipp: Bitte auf richtiges Schuhwerk und die passende Bekleidung achten. Das schottische Wetter ist berühmt für seine Unbeständigkeit!
Nach einem interessanten und anstrengenden Tag lassen wir die Seele baumeln. Und wie ginge das besser als bei einem  wee drum Whisky in einem der vielen Pubs in Edinburgh. Da ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Hier entlang, bitte… http://www.edinburgh-pubs.co.uk/
Edinburgh 2013 190
Tag  3 – Sightseeing in Edinburgh
Früh aufstehen lohnt sich heute, denn wir wollen ohne Andrang das Edinburgh Castle besichtigen. Jedoch genehmigen wir uns vorher ein typisch schottischen Frühstück zur Stärkung. Dieses viel bei uns etwas ausgiebiger aus, deshalb waren wir dann trotz all der guten Vorsätze leider etwas spät dran.
Tipp: Wer das Castle besichtigen will sollte, a: Bereits um 8.00Uhr oder 8.30 Uhr vor dem Tor stehen und, b: Mindestens einen halben bis dreiviertel Tag einplanen!
Edinburgh Castle
Wir waren dafür gerade rechtzeitig, um in aller Ruhe die  „Old Town Weaving Company“ zu besuchen. Hier erlebt man wie Schottlands Tartan Stoffe gewebt werden und erfährt allerhand über die verschiedenen Clans. Wer gerne Tartan-Meter-Ware oder Taschen im passenden Tartan erwerben möchte, ist hier genau richtig. Der Eintritt ist im Übrigen frei!
Wenn man früh genug unterwegs ist, gelingt es einem vielleicht sogar, Karten für die „Mary King‘s Close“ zu bekommen. Die Tour führt einen in den Untergrund Edinburghs und sein Labyrinth aus Schächten und Geheimgängen.
Tipp: Wer sicher gehen will bucht diese vorab via Internet! 
Nach dem vielen Spazieren und Entdecken ist es dann auch mal schön, alle Sehenswürdigkeiten Edinburghs auf dem silbernen Tablett serviert zu bekommen. Deshalb sollte man auf keinen Fall eine Fahrt mit einem der typischen roten Hop On –Hop Of Sightseeing-Busse verpassen. Dank des mehrsprachigen Audio Guides bekommt man auch noch alle wichtigen Informationen und viele spannende Details direkt auf die Ohren. An passender Stelle kann man ein- und aussteigen.
Unbedingt sollte man beim Shop von Fudge Kitchen in der Canon Gate vorbei schauen. Dort kann man nicht nur das megaleckere Fudge erwerben, dass wir von A Wee Taste of Scotland kennen, sondern auch  zusehen wie es wirklich noch von Hand hergestellt wird. Probieren Inklusive!
reine Handarbeit bei Fudge KitchenFudge Paradies
Unterhalb des Fudge Shops liegt der Wyred Shop unbedingt reingehen und die nette kleine Türe betrachten auf der steht: For Stuff Only! Gegenüber ist Tolbooth, eines der ältesten Gebäude der Stadt, das durch seinen Uhrenturm auffällt und in dem das Museum People’s Story untergebracht ist. Am Ende der Canon Gate liegt der Holyrood Palace. Ein Muss, wenn nicht gerade die Queen oder das Parlament zu Besuch ist.
Auch für uns Shopping-begeisterte Mädels war es – trotz der ganzen kulturellen Erlebnisse – ein erfolgreicher Tag. Bleibt nur zu hoffen, dass im Koffer genug Platz ist.

FAZIT:  Drei Tage Edinburgh sind wunderschön und erlebnisreich. Auch wenn man bei weitem nicht alles schafft, was es zu entdecken gibt. Aber wir werden definitiv wieder kommen.
Royal Mile Edinburgh

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