Dienstag, 8. September 2015

Hurra mein neues Buchbaby ist da !

Es heißt:
Tausche Ehegatten gegen Mann im Kilt
und ist als Print ganze 264 Seiten schwer.

Auf Amazon ist es als Ebook für 1,99€  ( Amazon KindleShop) zu haben.

Zu einem späteren Zeitpunkt sicherlich auch als Epub. 

Als Print Buch ist es ebenfalls über Amazon aber auch über den Buchhandel ( ISBN 978-3738638516) für den Preis von 8,99€ bestellbar!

Gerne auch Signiert und Portofrei über mich: Kontaktformular Pia Guttenson.de !

Ich finde es sieht UMWERFEND aus :-)

LESEPROBEN :


„Slàinte mhath! Danke Frau Gabaldon, sie sind schuld, dass ich jetzt in dieser bescheuerten Situation bin“, lallte sie. Aber war es nicht eigentlich ungerecht, einer Autorin die Schuld für ihr kindisches Handeln zu geben? Schließlich hatte sie nur die Sehnsüchte der Frauen auf Papier gebannt, ihnen einen Körper und einen gewisses Charakter gegeben. Alasdair konnte ja letztlich nichts dafür, dass er eben diesem Romanhelden nicht das Wasser reichen konnte. Nur ganz ehrlich. Welcher Mann aus Fleisch und Blut konnte schon mit den Jamies, Mr. Darcys oder Christian Greys mithalten? Keiner. Andererseits hätte es ja auch wesentlich schlimmer kommen können. Sie hätte fixiert mit Kabelbinder an einem Bett enden können. Dann war doch einvernehmlicher, guter Sex, wie sie zugeben musste, die weitaus bessere Variante....

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Es stand Auserfrage, dass er in dieser Nacht schlaf finden würde, höchstens er fand Vergebung für seine Worte. Also würde er eben diesen seltsamen Brauch aus Deutschland oder war es Bayern tun? Egal, irgendetwas mit einem Fenster. Nun, er würde es ausprobieren, auch wenn er sich durch das winzige, schiefe Schlafzimmerfenster ziemlich durchzwängen müsste. Aber wenn er damit Eindruck machte, würde Lou ihm vielleicht zuhören, wenn er sie um Verzeihung bat. „Oder sie stößt dich absichtlich von der Leiter. Ha, wenn du nicht schon von alleine abstürzt!“, brummte er vor sich hin.
Die alte Leiter aus der Scheune unterm Arm machte er sich an die Arbeit. Zugegeben, ihm war mulmig zumute, da die Leiter bessere Zeiten gesehen hatte und er sich zudem etwas lächerlich bei seinem Vorhaben vorkam. Das Schlafzimmerfenster sah aus der Nähe betrachtet, zumal von außen, noch kleiner aus, als bereits befürchtet. Hoffentlich erlöste Lou ihn schnell. Zehn Minuten später hielt er seinen Einfall bereits für bescheuert, da ihn das Objekt seiner Begierde nicht erhörte. Alles Klopfen, Hämmern oder Rütteln am Fenster nützte nichts.
Im Inneren rührte sich nichts außer dem Hund, der ihn schwanzwedelnd, wenngleich auch skeptisch, aus seinen Knopfaugen betrachtete. Wo um alles in der Welt steckte Lou? War ihr etwas passiert? Sie hatte sich doch nicht etwa verletzt? Frage über Frage schoss durch seinen Kopf, während die alte Leiter immer mehr unter seinem Gewicht ächzte und er gleichzeitig am Fenstergriff zerrte. Vielleicht sollte er sich doch lieber Sorgen um sein eigenes Genick machen, überlegte er.
Eine weitere Überlegung wäre es, das Fenster einfach einzuschlagen. Andererseits war ein neues Fenster, dazu auch noch auf Maß, nicht gerade eine günstige Alternative für jemanden, dem finanziell so oder so schon das Wasser bis zum Hals stand. Im nächsten Moment hätte er um ein Haar das Gleichgewicht verloren, als ihm von innen unvermittelt das verschlafene Gesicht seiner Bonnie Lass entgegen blickte. Keine Sekunde zu früh reagierte diese, indem sie das störende Glas, das sie beide voneinander trennte, aufriss.
„Was zur Hölle tust du da, Munro? Bist du von allen guten Geistern verlassen“, fuhr sie ihn ungehalten an, machte jedoch keinerlei Anstalten, ihn hereinzubitten.
„Ich wollte mich … na ja … es ist zugegeben nicht ganz optimal …“
Mit einem zornigen „Vergiss es!“ knallte das Fenster wieder zu. Es gelang ihm gerade noch, seine Finger in Sicherheit zu bringen, was allerdings die Leiter beträchtlich ins Schwanken brachte.
„Daingead, cac!“, zischte er. Gegen das Glass klopfend, flehte er: „Louise. Lou, bitte hör mir zu!“
Erneut wurde das Fenster aufgerissen. „Irgendwie will mir kein Grund einfallen, Munro. Komisch, oder?“
„Bitte. Ich habe Mist gebaut, okay. Da gibt es nichts daran zu rütteln. Ich habe dir gesagt, dass ich seit acht Jahren alleine lebe. Zumindest ohne Frau und … Sag mal, hast du getrunken?“
Der Versuch der Deutschen, das Fenster zu schließen, misslang, da er bereits beide Arme im Holzrahmen verkeilt hatte.
„Das geht dich ja wohl überhaupt nichts an. Außerdem bin ich wieder nüchtern!“, knurrte sie ihn säuerlich an.
„Dafür dass du angeblich nüchtern bist, hast du eine ziemliche Fahne. Whisky, nehme ich an?“
„Du bist langweilig, Munro. Ich habe keine Lust mehr, mitten in der Nacht ausgerechnet mit dir, Mr. Frauenfachmann, zu diskutieren. Entschuldige!“

Ich hoffe die Leseproben
haben neugierig gemacht!?
Und wo gibt es schon 
einen Schotten 
der Fensterlt ?

Eure Pia 

PS: Am 15 September findet hier in Gemmrigheim die ERSTE 
Lesung zum Buch statt! 
Informiere dich doch, bei meinen Terminen :-)   

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